Glossar - Tennis von A bis Z

Was wir schon immer wissen wollten - uns aber nicht getraut haben zu fragen.........

A B C D E F G H I J K L M
N O P Q R S T U V W X Y Z

A

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Advantage
Englische Bezeichnung für Vorteil. Advantage bezeichnet den Vorteil in einem Spiel nach einem vorausgegangenen Gleichstand. Der Aufschlag bei Vorteil wird immer von links ausgeführt. Man nennt daher die linke Spielhälfte auch Vorteilseite.

 

Altersklasse
Laut Wettspielordnung des BTV und des DTB werden Turniere und Meisterschaften in verschiedenen Altersklassen (AK) durchgeführt. 
Die Altersklassen bei der Jugend sind:
AK I:  18 Jahre und jünger
AK II: 

16 Jahre und jünger

AK III:

14 Jahre und jünger

AK IV:  12 Jahre und jünger
AK V: 

10 Jahre und jünger

Bei den Erwachsenen werden die Altersklassen wir folgt unterschieden:

Nachwuchs: 

21 Jahre und jünger

Jungseniorinnen/Jungsenioren:

Damen 30 / Herren 30

Damen 35 / Herren 35

Seniorinnen/Senioren: Damen 40 / Herren 40

Damen 45

Damen 50  / Herren 50
Damen 55 / Herren 55
Damen 60 / Herren 60

Damen 65 / Herren 65

Damen 70 / Herren 70

Damen 75 / Herren 75 

Herren 80

Die Altersangabe bezeichnet jeweils das Lebensjahr, das bis zum 31.12 des jeweiligen Veranstaltungsjahres vollendet sein muss.

 

Antreten und Nichtantreten
Kann eine Mannschaft zu einem Mannschaftsspiel nicht antreten, so müssen der Sportwart oder Mannschaftsführer des Gegners und der zuständige Klassenleiter schriftlich benachrichtigt werden (telefonische Absagen sind unmaßgeblich). Die Absage muss spätestens drei Tage vor dem Termin des Spiels beim Gegner und dem Klassenleiter vorliegen. Bei Nichteinhaltung wird ein Ordnungsgeld nach § 15, Ziffer 2. dieser Durchführungsbestimmungen erhoben. Im übrigen wird auf den § 11 der WO-WTV verwiesen.
 
Asche
ist der Rohstoff, den die meisten deutschen Tennisvereine für Ihre Außenplätze benötigen. Allein ca. 23 Tonnen Asche werden in jedem Jahr für die Präparierung der acht Ascheplätze vom TC BW 23 benötigt.
 
Association of Tennis Professionals (ATP)
Kann eine Mannschaft zu einem Mannschaftsspiel nicht antreten, so müssen der Sportwart oder Mannschaftsführer des Gegners und der zuständige
ATP ist die Spielervereinigung der Profis. Sie verstand sich bei Ihrer Gründung im Jahr 1972 zunächst als gewerkschaftliche Vertretung der Spieler. 1990 löste die weltweite ATP Tour die Grand-Prix-Serie des Men´s International Tennis Council ab, ein Gremium des Weltverbandes ITF. Nach Abschluss der Gründungsphase traten auch die Turnierdirektoren der ATP-Turniere dem Gremium bei. Gleichberechtigt zum Tournament Council existiert das Player Council, dessen oberster Spieler derzeit Todd Martin ist. Chief Executive Officer des Board of Directors ist seit Gründung der Amerikaner Mark Miles. 2003 umfasst die ATP Tour 65 Turniere (ohne Grand Slams) in 31 Ländern.

 

Aufstieg und, Abstieg 
 
Ruhr-Lippe-Liga und Bezirksliga
1. An den im Terminkalender angegebenen Terminen spielen die Gruppensieger der Ruhr-Lippe-Liga um die Bezirksmeisterschaft. Beide Gruppensieger steigen in die Verbandsliga auf. In der Saison 2006 steigen auch die beiden Gruppenzweiten aus der Ruhr-Lippe-Liga in die Verbandsliga auf. Die Gruppenletzten und Gruppenvorletzten steigen in die Bezirksliga ab. 
2. Die Gruppenersten der Bezirksliga steigen in die Ruhr-Lippe-Liga auf. Die vier Grup-penletzten und Gruppenvorletzten steigen in die Kreisliga ab
3. Wird die festgelegte Zahl der Ruhr-Lippe-Liga-Mannschaften (vgl. § 2) überschritten z.Bsp. durch Verbandsliga-Absteiger oder AK-Wechsel, so steigen zusätzlich der oder die schlechtestplatzierten Gruppenvorletzten ab.
4. Wird die festgelegte Zahl der Ruhr-Lippe-Liga-Mannschaften unterschritten, so steigen zusätzlich der oder die bestplatzierten Gruppenzweiten aus der Bezirksliga auf. 
5. Die Platzierung der Gruppenvorletzten und Gruppenzweiten wird nach folgender Reihenfolge gewertet: 
5.1. Das Verhältnis der Siege und Niederlagen in ihren Gruppenspielen (Quotient) 
5.2. Die Differenz der Spielergebnisse (Matchpunkte) 
5.3. Die Differenz der gewonnenen und verlorenen Sätze 
5.4. Die Differenz der gewonnenen und verlorenen Spiele 
5.5. Die höhere Zahl der gewonnenen Sätze 
5.6. Die höhere Zahl der gewonnenen Spiele Ergibt sich nach diesen Wertungen ein Gleichstand, so entscheidet das Los.
 
Kreisliga und Kreisklassen
1. In allen Bereichen steigen die Gruppensieger auf und die Gruppenletzten ab. 
2. Wird die festgelegte Zahl der Kreisliga/Kreisklassen-Mannschaften (vgl. § 2) überschritten, so steigen zusätzlich der oder die schlechtestplatzierten Gruppenvorletzten in die nächstniedrigere Klasse ab. 
3. Wird die festgelegte Zahl der Kreisliga/Kreisklassen-Mannschaften unterschritten, so steigen zusätzlich der oder die bestplatzierten Gruppenzweiten aus der nächstniedrigeren Klasse auf.
4. Die Wertung für die Platzierungen der Gruppenvorletzten und der Gruppenzweiten erfolgt nach § 12, Ziffer 5. Bei ungleichen Gruppenstärken gilt folgende Regelung: 
4.1 Beim Aufstieg: Um einen Vergleich zu ermöglichen, wird in der größeren Gruppe das Ergebnis gegen den Tabellenletzten unberücksichtigt gelassen. 
4.2 Beim Abstieg: Um einen Vergleich zu ermöglichen, wird in der größeren Gruppe das Ergebnis gegen den Tabellenersten unberücksichtigt gelassen. 
5. Ausnahmeregelungen, die den Auf- oder Abstieg betreffen, erfolgen durch den Sportausschuss bei der Auslosung.

 

Auslosung
1. Die Auslosung erfolgt vor der Wettkampfsaison und wird vom Sportausschuss durchgeführt. Sie wird Anfang März im Wettspielportal theLeague (vgl. Internet-Seite http://www.wtv.de) veröffentlicht. 
2. Die Zusammensetzung der Gruppen wird durch die Auslosungs-Software (zur Zeit das Programm TOP) bestimmt. Nach Möglichkeit sollen sowohl die Aufsteiger als auch die Absteiger verschiedenen Gruppen zugelost werden. Eine Überbelegung von Platzanlagen wird durch die Software weitgehend verhindert; dazu ist es notwendig, dass von den Vereinen die Anzahl der Plätze auf der Internetseite immer auf dem neuesten Stand ist.

B

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Best of Five
Englische Bezeichnung für ein Match mit drei Gewinnsätzen. Haben beide Spieler bereits zwei Sätze gewonnen, fällt die Entscheidung über den Matchgewinn im fünften und letzten Satz. Über fünf Gewinnsätze wird bei den Herren im Davis Cup, bei den Grand Slam Turnieren und den zehn Endspielen der Masters-Serie gespielt.

 

Bodenbelag
Die Beschaffenheit der Spielfläche eines Tennisplatzes kann sehr unterschiedlich sein. Die meistverwendeten Beläge sind roter Sand, Beton mit Kunststoffbeschichtung (Hartplatz), Rasen und in der Halle Velours-Teppich.

 

Break
Wenn ein Spieler das Aufschlagspiel des Gegners gewinnen kann, dessen Aufschlag durchbricht, nennt man dies ein Break. Dem Break kommt eine satzvorentscheidende Bedeutung zu, da in der Regel ein Aufschläger sein Spiel gewinnen kann.

C

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Center Court
Hauptplatz einer Tennisanlage, meist der Platz, auf dem das Endspiel stattfindet, bzw. die meisten Zuschauer Platz finden. Der Centre, wurde ursprünglich, wie der engl. Begriff vermuten lässt, in der Mitte des Geländes angelegt. Der Center Court am Rothenbaum hat eine Sitzkapazität von ca. 13.300 Plätzen.

D

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Deutscher Tennis Bund (DTB)
Dachverband der 18 Landesverbände in Deutschland. Zu den Landesverbänden zählen: Badischer Tennisverband, Bayerischer Tennis-Verband, Tennis-Verband Berlin-Brandenburg, Hamburger Tennis-Verband, Hessischer Tennis-Verband, Tennisverband Mecklenburg-Vorpommern ,Tennisverband Mittelrhein, Tennis-Verband Niederrhein, Niedersächsischer Tennisverband, Tennisverband Nordwest, Tennisverband Rheinland-Pfalz, Saarländischer Tennisbund, Tennisverband Sachsen-Anhalt, Sächsischer Tennis Verband, Tennisverband Schleswig-Holstein, Thüringer Tennis-Verband, Westfälischer Tennis-Verband, Württembergischer Tennis Bund Für weitere Informationen siehe Verbände !
Der DTB wurde 1902 in Berlin mit 23 Clubs als Deutscher Lawn Tennis Bund (DLTB) gegründet. Er ist hinter dem Deutschen Fußball Bund (DFB) und dem Deutschen Turner Bund der drittgrößte Sportfachverband Deutschlands und zudem auch der größte Tennisverband der Welt.

 

Doppelfehler
Erster und sowohl zweiter Aufschlag landen nicht korrekt im Aufschlagfeld. Der Returnspieler bekommt den Punkt.

E

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Einladungsturnier
Eine Veranstaltung, an der nur eingeladene Spieler teilnehmen dürfen, auch Schaukampf oder Exhibition genannt. Im Gegensatz zu offiziellen Turnieren werden bei Einladungsturnieren keine Wertungspunkte vergeben.

 

Ergebnismeldungen (machen bei uns die Sportwarte)
1. Der gastgebende Verein ist verpflichtet, das Spielergebnis, inklusive aller namentlichen Einzel- und Doppelergebnisse, bis spätestens 18.00 Uhr des auf den Spieltag folgenden Werktages in das Wettspielportal theLeague (siehe Internet-Seite http://www.wtv.de) einzugeben. Hierzu sind die vom WTV mitgeteilten Zugangsdaten, nämlich Benutzername (=7-stellige Vereinsnummer) und Passwort notwendig. Das gilt auch für verlegte bzw. unterbrochene Begegnungen. Bei einem Heimrechttausch gibt der Verein, der nach der Auslosung das Heimrecht gehabt hätte, diese Daten ein. 
2. Die Spielberichte - Bezirk Ruhr-Lippe - müssen vollständig ausgefüllt werden und folgende Eintragungen enthalten: 
2.1. Gruppen-Nr. 
2.2. Spielklasse 
2.3. Wettspielart 
2.4. Datum des Spieltages 
2.5. Sieger mit Ergebnis 
2.6. Name und Unterschrift des Oberschiedsrichters. 
Das Original des Spielberichtes ist 12 Monate beim gastgebenden Verein aufzubewahren.

F

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Freilos
Haben bei einem Turnier eine ungerade Zahl von Spielern gemeldet, werden bei der Auslosung sogenannte "Rasten" (engl.: "bye") vergeben. Dies bedeutet, dass ein oder mehrere Spieler Freilose erhalten und ohne gewonnenes Match die nächste Runde erreichen. Bei zahlreichen Turnieren treten die Topgesetzten erst in Runde zwei an, weshalb die Veranstalter das Teilnehmerfeld dementsprechend verkleinern.

 

Fußfehler
engl. Footfault. Der Füße dürfen während der Aufschlagbewegung und vor dem Treffen des Balles die Grundlinie nicht berühren oder überschreiten. 

G

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Generalklausel WTV
Bei nicht geregelten Fällen trifft der Sportausschuss eine verbindliche Entscheidung.
 
Gruppeneinteilung
Im Bereich ’Ruhr-Lippe-Liga’ spielen 14 Mannschaften (2 Gruppen zu je 7 Mannschaften) bezirksübergreifend
In der Bezirksliga’ spielen 28 Mannschaften in 4 Gruppen, ebenfalls bezirksübergreifend:
 
Darunter spielen in den Kreisen Lippe und Ruhr auf allen Ebenen 24 Mannschaften in 4 Gruppen mit je 6 Teams. 
Ausnahmen beschließt der Sportausschuss. 
 
Grriffstärke
Größenangabe des Schlägergriffs in Inch. In Deutschland haben sich Bezeichnungen von 1 bis 7 eingespielt:
Inches  Griffstärke  Umfang
4 1/8 105 mm
4 1/4  2

 108 mm

4 3/8   3 111 mm
4 1/2  4  114 mm
4 5/8  5  118 mm
4 3/4  121 mm
4 7/8  7 124 mm

H

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Halbfinale
Vorschlussrunde oder Semifinale eines Turniers, die Runde der letzten Vier. Die Sieger der beiden Halbfinals erreichen das Finale. Manchmal wird unter den Verlierern der beiden Halbfinals der 3. Platz ausgespielt.

 

Halbvolley
Unmittelbar nach dem Absprung geschlagener Ball. Meist als Notschlag auf dem Weg zum Netz gespielt, wenn einem der Ball des Gegners vor die Füße springt und kein echter Volley mehr möglich ist. Im modernen Tennis werden Halbvolleys auch von der Grundlinie gespielt, wenn die Zeit zum Ausholen nicht mehr reicht. Dadurch wird das Spiel schnell gemacht.
 
Henner-Henkel-Spiele
Deutsche Mannschaftsmeisterschaften der Junioren, die zum Andenken an Henner Henkel, den im Jahre 1943 gefallenen Weltranglistenspieler, Große Henner-Henkel-Spiele genannt werden.

I

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ITF International Tennis Federation
Tennis-Weltverband. Zusammenschluss von 196 nationalen Tennisverbänden. 
Aktueller Präsident: Francesco Ricci Bitti. Die Dachorganisation der nationalen Tennisverbände wurde 1913 in Paris als International Lawn Tennis Federation (ILTF) gegründet, seit 1977 wird auf "Lawn" im Namen verzichtet. Die ITF organisiert den Davis Cup, den Fed Cup und zusammen mit den Veranstaltern von Melbourne, Paris, Wimbledon und New York die vier Grand Slam-Turniere. Außerdem ist die ITF für das Olympische Tennisturnier und eine weltweite Turnierserie für den Nachwuchs (Futures) verantwortlich. Ebenso werden von der ITF die Tennisregeln bestimmt.

J

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Jeu de Paume
Ballspiel mit der flachen Hand, das seit dem 13. Jahrhundert in Frankreich gespielt wurde und als Vorläufer des heutigen Tennis gilt.

K

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Kleinfeldtennis
Zwei Spieler bzw. 2 Zweiermannschaften spielen auf einem ca. 12 x 8 Meter großen, durch ein Netz oder eine Schnur von ca. 90 cm Höhe geteilten Feld. Als Spielfeld bietet sich die Fläche eines halben Tenniscourts an. Gespielt wird mit Kurzschlägern (Methodic-Schläger) oder Kinderrackets und weichen Softbällen (keine Schaumstoffbälle, da anderes Flugverhalten!). Der Aufschlag wird von der hinteren Begrenzungslinie ins Spiel gebracht, ein Ball darf einmal aufspringen. Kleinfeldtennis ist eine kindgerechte Form des Tennisspiels für Kinder bis 9/10 Jahre und die methodisch beste Möglichkeit, Anfängern aller Altersklassen die Grundlagen des Tennisspielens beizubringen. Es ist sehr gut im Breitensport anwendbar.
Vorteile:
Es können viel mehr Kinder pro Tennisplatz sinnvoll beschäftigt werden (bis zu vier Kleinfelder auf einem Platz möglich.) Platzgröße, Netzhöhe und Ballverhalten entsprechen den Möglichkeiten von Kindern bzw. Anfängern. Erfolgserlebnisse stellen sich schneller ein. Die technische Entwicklung wird automatisch positiv beeinflusst. Die Einbeziehung von Motorik fördert ein vielseitiges Bewegungsrepertoire und beugt einseitigen Belastungen vor.

L

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Leistungsklassen

Diese Ranglistenordnung gilt ab dem ab 01.05.2007. Für jedes Geschlecht gibt es eine Gesamtrangliste, in der alle Altersklassen vertreten sind. Die Einführung der Rangliste erfolgt zur Sommersaison 2007 und ist hier an Übergangslösungen gebunden.

 1. Gruppen

 Die Rangliste ist eingeteilt in fünf Gruppen mit insgesamt 23 Leistungsklassen:

1. Gruppe: LK 1
2. Gruppe: LK 2 bis LK 6
3. Gruppe: LK 7 bis LK 13
4. Gruppe: LK 14 bis LK 19
5. Gruppe: LK 20 bis LK 23

 2. Punktwertung:

Erreichbare Punkte:

Siege gegen Spielerinnen /Spieler, die in der LK-Rangliste geführt werden:

gegen 2 LK und höher
150 Punkte
gegen 1 LK höher 
100 Punkte
gegen gleiche LK
  50 Punkte
gegen 1 LK tiefer 
  30 Punkte
gegen 2 LK tiefer 
  15 Punkte
gegen 3 LK tiefer 
  10 Punkte

gegen 4 LK u. mehr LK tiefer 

    5 Punkte

Bonuspunkte werden vergeben:

- für die Teilnahme an Westfalen- und Bezirksmeisterschaften pro Teilnahme 20 Punkte (pro Spieljahr maximal 60 Punkte)
- bei Mannschaftsspielen und Winterhallenrunde pro Sieg 10 Punkte (pro Spieljahr maximal 50 Punkte)
- bei Nichtantreten (bei einem Turnier) erhält der anwesende Spieler 10 Punkte

Minuspunkte werden vergeben:

- Ab dem ersten Nichtantreten (bei einem Turnier) werden pro Vorfall 40 Minuspunkte vergeben. Nichtantreten bedeutet Zurückziehen nach der Auslosung. Ausnahme: Wenn ein Spieler / Spielerin in Folge Krankheit/Unfall zu einem Wettkampf nicht antreten kann, so ist er verpflichtet, ein ärztliches Attest innerhalb 3 Tagen nach Ereignis dem Turnierleiter zukommen zu lassen. Entscheidend ist der pünktliche Zugang beim Turnierleiter.


3. Auf- und Abstieg sowie Verbleib in den LK´s

Aufstieg um 5 LK

ab 1500 Punkte

Aufstieg in die LK 1 – 6: 
mindestens drei Siege gegen Gegner, der/die sich in der gleichen oder einer besseren LK befinden. (Dabei können es auch drei Siege gegen die gleiche/den gleichen Spielerin/Spieler sein.)

Aufstieg in die LK 7 – 14: 
mindestens zwei Siege gegen Gegner, der/die sich in der gleichen oder einer besseren LK befinden.

Aufstieg in die LK 15 – 19: 
mindestens einen Sieg gegen Gegner, der/die sich in der gleichen oder einer besseren LK befinden.

Aufstieg in die LK 20 – 22:
ist bei entsprechender Punktzahl möglich

Aufstieg um 4 LK

1110 - 1499 Punkte

Aufstieg um 3 LK

750 - 1109 Punkte

Aufstieg um 2 LK

500 -   749 Punkte

Aufstieg um 1 LK

250 -   499 Punkte

Verbleib in der LK

80 -   249 Punkte

Verbleib in der LK 2 – 12:
mindestens zwei Siege gegen Gegner, der/die sich in der gleichen oder einer besseren LK befinden.

Verbleib in der LK 13 – 22:
mindestens ein Sieg gegen Gegner, der/die sich in der gleichen oder einer besseren LK befindet.

Abstieg um 1 LK 30 -     79 Punkte
Abstieg um 2 LK

-     29 Punkte 

Sonstiges

- Wer weniger als fünf Spiele in einer Spielzeit ausgetragen hat (Siege und Niederlagen) kann maximal nur 1 Stufe steigen (ab Saison 2006/2007).

- Bei einem Vereinswechsel sowie bei einem Altersklassenwechsel kann keine Änderung der LK beantragt werden.

- Spieler(innen), von denen zum Saisonende keine Ergebnisse vorliegen, fallen um zwei Leistungsklassen.

- Festschreibung in der betroffenen LK für eine Spielzeit kann auf Antrag (Anlage) erfolgen. Der Festschreibungsantrag muss, sobald begründbar, jedoch bis spätestens zum 30. September eines Jahres an für die Spielklasse  zuständige Geschäftsstelle gerichtet werden. Von der Festschreibung kann nur erfolgen in Krankheits- und Verletzungsfällen, bei Schwangerschaft und längerer berufsbedingter Abwesenheit. Festschreibung in zwei aufeinander folgenden Jahren ist nicht möglich.

- Spielerinnen und Spieler der LK 20 - 23 können bei der namentlichen Mannschaftsmeldung in beliebiger Reihenfolge gemeldet werden. Die vom Verein festgelegte Reihenfolge hat dann für den gesamten Wettbewerb in einem Spieljahr Gültigkeit.


Love
"Love" ist im internationalen Tennis die Bezeichnung von "Null". Abgeleitet von "to do something for love" = "etwas umsonst tun". Andere Herleitung: "For love" - kein gewinnbringender Punkt. "Love" kommt nicht wie häufig angenommen aus dem französischen "l´ouef" (Ei, nach dem Cricket Ausdruck "duck´s egg").

 

Lob
Hoch und weit über den Gegner gespielter Ball. Das Racket wird beim Schlag mit leicht geöffneter Schlagfläche nach oben geführt. Es werden der gerade Lob ohne jeden Schnitt und der Lob mit Rückwärtsdrall (Slice). Beide Schlagvarianten sind ausschließlich Defensivschläge, die besonders gerne bei Sonnenschein und Wind angewandt werden. Der Lob mit Vorwärtsdrall ist ein Angriffsschlag und wird wie ein normaler Topspinschlag, nur etwas stärker nach oben gerissen, ausgeführt. Mit einem Topspin-Lob können direkte Punkte gewonnen werden. 

 

Lucky Looser
Unter Lucky Looser versteht man einen Spieler, der in der letzten Runde der Qualifikation verliert und nur durch den Rückzug eines Spieler (z. B. wegen einer Verletzung) ins Hauptfeld rutscht. Spieler, die in der letzten Qualifikationsrunde scheitern, werden in einer Liste nach ihrer Weltranglisten Position geordnet. Wird ein Platz im Hauptfeld frei, rutscht die Nummer eins dieser Liste, also der am höchsten Platzierte nach

M

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Mannschaftsaufstellung
1. Eine vom Sportausschuss auf endgültig gesetzte Mannschaftsmeldung kann nicht mehr geändert werden. Nur bei Änderung der offiziellen DTB- oder Verbandsranglisten muss die Reihenfolge entsprechend geändert werden. Dabei ist die Rangliste zum Stichtag 30.09. des Vorjahres maßgeblich.
2. Im übrigen sind die Bestimmungen der § § 7 und 10 WO-WTV sowie § 11 der Durchführungsbestimmungen zur WO – WTV, Teil A (Spiele im Freien) zu beachten.
3. Regelungen für Damen 55, Herren 65 und Herren 70 (4-er Teams)
3.1. Die an Pos. 1 – 4 gemeldeten Spieler jeder Mannschaft sind Stammspieler. Befinden sich unter ihnen mehr als 2 Ausländer, sind die ersten 2 Spieler mit deutscher Staatangehörigkeit Stammspieler.
3.2. Sind zu dem Zeitpunkt, der für die Abgabe der Mannschaftaufstellung festgesetzt ist, keine 3 Einzel- bzw. Doppelspieler anwesend, so rücken die anwesenden Einzelspieler oder Doppelpaare auf. Der vollzähligen Mannschaft sind so viele Wettspiele (Matchpunkte) mit dem Ergebnis 6:0. 6:0 gutzuschreiben, wie der gegnerischen Mannschaft Einzelspieler oder Doppelpaare fehlen.
3.3. In einem Mannschaftsspiel (4 Einzel / 2 Doppel) sind für eine Mannschaft nur zwei Spieler/innen spielberechtigt, die nicht die deutsche Staatsangehörigkeit haben.
3.4. Eine Mannschaft gilt als angetreten, wenn sie zum Zeitpunkt der Abgabe der namentlichen Aufstellung der Einzelspieler mit mindestens 3 für die Mannschaft spielberechtigten Spielern anwesend ist.
3.5. Wertung Siehe Durchführungsbestimmungen WO-WTV, Teil B (Halle), § 10 – Spielwertung.
3.6. Die Einzel beginnen in der Reihenfolge 2 – 4. Der Gastgeber kann aber auch bestimmen, dass alle 4 Einzel parallel stattfinden.
Mannschaftsmeldungen
1. Alle Vereine müssen ihre Mannschaften im Wettspielportal theLeague bis zum 15.12. bestätigen, neu anmelden oder abmelden. 
2. Anträge auf Altersklassenwechsel müssen bis zum 01.11. eines Jahres schriftlich bei der Geschäftsstelle beantragt werden. 
3. In der Zeit vom 02.01. bis zum 11.01. haben alle Vereine die Möglichkeit, gegen die Einordnung ihrer Mannschaften Einspruch zu erheben. Nach diesem Termin sind keine Änderungen mehr möglich
4. In einem vom WTV vorgegebenen Zeitraum (in der Regel Anfang März) müssen die Vereine die Mannschaftsmeldungen online eingeben. 
5. Für jede gemeldete Mannschaft wird ein Mannschaftsgeld erhoben in Höhe von 20,00 € im Erwachsenen-Bereich, und zwar sowohl im Sommer wie im Winter.

 

Masters Series
Turnierserie der ATP Tour mit neun Masters-Turnieren und dem abschließenden Masters Cup. Bei den Masters wird ein Mindest-Preisgeld von 2,95 Millionen Dollar ausgeschüttet. Es sind die früheren "Super 9-Turniere" in Indian Wells, Miami (Key Biscayne), Monte Carlo, Rom, Hamburg German Open, Cincinnati, Toronto (jährlicher Wechsel mit Montreal), Stuttgart (Halle) und Paris-Bercy.

N

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Netz
Die beiden Spielhälften werden durch ein Netz getrennt. Bevor beim Jeu de Paume das Netz eingeführt wurde, wurden Seile oder Leinen verwendet, an den Bänder herunter hingen. Das moderne Netz besteht aus einem Kunststoffgeflecht, von einem Spannseil im Netzband gehalten. Rechts und links des Spielfeldes wird das Netz in einem Netzpfosten eingehängt. In der Mitte des Netzes beträgt die Höhe des Netzes 91,4 cm, an den Seitenpfosten 1,06 Meter. In der Mitte wird das Netz mit einem Netzhalter am Boden befestigt. Das Netz muss den Zwischenraum zwischen den beiden Netzpfosten vollständig ausfüllen. Die Maschen des Netzes müssen so eng sein, dass ein Ball nicht hindurch kann. Das Netz in der Mitte durchhängt liegt in der Natur der Sache, es ist unmöglich es so zu befestigen, dass es absolut waagerecht ist. Auf die Maße hat man sich im Laufe der Zeit geeinigt.

O

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Oberschiedsrichter - Schiedsrichter
1. Vor Beginn eines Mannschaftsspiels ist eine Vereinbarung über den Oberschiedsrichter zu treffen und dessen Name sogleich auf dem Spielbericht einzutragen. Ist vor dem Spiel keine Vereinbarung getroffen worden, so ist im Streitfall automatisch der Mannschaftsführer der Gäste Oberschiedsrichter (§ 9, Ziff. 2 WO-WTV). Den Anordnungen des Oberschiedsrichters ist Folge zu leisten. Gegen Entscheidungen des Oberschiedsrichters kann Einspruch eingelegt werden nach § 21 der WO-WTV. Über den Einspruch entscheidet der Sportausschuss des Bezirks III (Ruhr-Lippe).
2. Wird ein Wettspiel ohne Schiedsrichter ausgetragen, so sind die beiden beteiligten Spieler/innen (im Doppel die vier beteiligten Spieler/innen) gleichberechtigte Schiedsrichter. Hinweis Eine Vereinbarung, wonach jeder Spieler/in bzw. jedes Doppelpaar für Tatsachenentscheidungen auf seiner Seite zuständig sein soll, ist in den Wettspielordnungen nicht vor-gesehen. Jeder Spieler/in hat das Recht, jederzeit die Einsetzung eines Schiedsrichters zu verlangen. Kein Spieler/in darf die Einsetzung eines Schiedsrichters verweigern.

P  Q

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Platzanzahl bei Mannschaftsspielen
Für jedes Mannschaftsspiel müssen mindestens zwei Plätze vom Beginn der Spiele an bis zum Einbruch der Dunkelheit zur Verfügung stehen. Spielen mehrere Mannschaften am selben Tag auf einer Anlage, haben die Mannschaften höherer Spielklassen Vorrang

 

Punktesystem
Das Punktesystem ist aus dem französischen Vorläufer des heutigen Tennisspiels entstanden, welches in Schlosshallen auf einem rechtwinkligen Feld gespielt wurde. Die Spieler machten ihre Angabe, indem sie den Ball übers Netz gegen eine Wand schlugen, die entlang des Feldes verlief. Die Zuschauer saßen an der Wand gegenüber. Linien teilten das Feld in vier 15 Zoll (40cm) breite, parallel verlaufende Streifen zu beiden Netzseiten. Jedes Mal, wenn ein Spieler einen Punkt erzielte, bewegte er sich einen Streifen weiter nach vorne, machte dort seine Angabe. Das Spiel begann an der 0-Zoll-Linie. Nach dem ersten Punkt wurde an die 15-Zoll-Linie vorgerückt, dann zur 30-Zoll-Linie, schließlich zur 45-Zoll-Linie. Es stellte sich heraus, dass die 45-Zoll-Linie zu dicht am Netz war, die 40-Zoll-Linie wurde eingeführt. Daher also die Zählweise 15, 30, 40, Spiel. Zur Ihrer Frage: "Love" ist im internationalen Tennis die Bezeichnung von "Null". Abgeleitet von "to do something for love" = "etwas umsonst tun". Andere Herleitung: "For love" - kein gewinnbringender Punkt. "Love" kommt nicht wie häufig angenommen aus dem französischen "l´ouef" (Ei, nach dem Cricket Ausdruck "duck´s egg"). Der Begriff "Tennis" hat seinen Ursprung ebenfalls im altfranzösischem "tenes"(auch: tenez) = haltet! (den Ball).

R

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Ruhr-Lippe-Bezirk
Ab dem 1. Januar 2006 werden aus den fünf Bezirken des Westfälischen Tennis-Verbandes (WTV) vier gleichgroße Gebiete. Die Bereiche Dortmund-Hamm (bisher Bezirk III) und Ruhrbezirk (IV) fusionieren zum neuen Bezirk Ruhr-Lippe. Neben Ostwestfalen-Lippe (I), Münsterland (II) und Südwestfalen (V) bildet Ruhr-Lippe den letzten Teil einer ausgeglichenen Verbandsfläche. Im Februar dieses Jahres wurde die Zusammenlegung der beiden Tennis-Bezirke auf dem Verbandstag des WTV festgelegt.
 

S

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Spielbeginn, Durchführung der Wettkämpfe
1. Spielbeginn ist an Werktagen 13.00 Uhr, an Sonn- und Feiertagen 10.00 Uhr. Die Mannschaften müssen15 Minuten vor Spielbeginn auf der Tennisanlage sein (siehe auch § 10 WO-WTV). Auch bei verspätetem Eintreffen einer Mannschaft ist die Begegnung bis 30 Minuten nach dem für die Abgabe der Mannschaftsaufstellung festgesetzten Zeitpunkt (im Regelfall also 10.15 Uhr bzw. 13.15 Uhr) durchzuführen. Die Verspätung ist im Spielbericht festzuhalten; für die verspätete Mannschaft wird ein Ordnungsgeld gem. § 15, Ziff. 3. dieser Durchführungsbestimmungen fällig.
1.1. Spielbeginn in der Klasse 'Herren 60' ist auch an Samstagen 10.00 Uhr.
1.2. Spieltag für die Klasse 'Herren 65' und ’Herren 70’ ist der Mittwoch, Spielbeginn 11.00 Uhr. Auch bei Spielverlegungen ist auf Spieltage "unter der Woche" auszuweichen.
2. Zur Entzerrung von überlasteten Anlagen kann an Sonn- oder Feiertagen der Spielbeginn auf 9.00 Uhr oder 15.00 Uhr verlegt werden. Diese Änderungen sind von der Gastmannschaft zu akzeptieren. Änderungswünsche sind der Gastmannschaft und dem Klassenleiter wenigstens eine Woche vor dem Spieltag schriftlich mitzuteilen.
3. Wird an den für Jugendliche geschützten Spielterminen von dem im Terminkalender benannten 'besonderen Ausweichterminen' Gebrauch gemacht, ist dies dem Gegner und dem Klassenleiter spätestens eine Woche vor dem Spieltermin schriftlich mitzuteilen. Der Termin bleibt auch dann gültig, wenn die Grundlage für die Verlegung entfallen ist, es sei denn, die Mannschaften einigen sich einvernehmlich.
4. Die Einzel beginnen in der Reihenfolge 2-4-6. Im Einvernehmen beider Mannschaften kann diese Reihenfolge auch geändert werden oder auf mehr als drei Plätzen begonnen werden. (Darauf sollte insbesondere bei überbelegten Anlagen Rücksicht genommen werden).
5. In den Spielklassen 'Damen 50', 'Damen 55', 'Herren 55', 'Herren 60' , 'Herren 65' und 'Herren 70' wird anstelle des 3. Satzes ein Spiel nach der Tiebreak-Regel gespielt. Im Spielbericht wird als Ergebnis des 3. Satzes 7:6 für den Sieger vermerkt.

 

Spielverlegung 
1. Ist wegen Überbelegung einer Platzanlage die ordnungsgemäße Abwicklung eines oder mehrerer Mannschaftsspiele nicht gewährleistet, so kann entweder der Spieltermin vor-verlegt oder auf das Heimrecht verzichtet werden. Ausweichtermine dürfen hierfür nicht genommen werden. 
2. Soll ein Mannschaftsspiel vorverlegt oder auf das Heimrecht verzichtet werden, so ist diese Änderung bis spätestens 2 Wochen vor dem festgesetzten Termin schriftlich zu ver-einbaren (telefonische Absprachen sind unmassgeblich).Eine Durchschrift ist dem Klassenleiter zuzuleiten. 
3. Bei Verzicht auf das Heimrecht gehen alle Pflichten und Rechte auf den neuen Gastgeber über. Das gilt insbesondere für die Bereitstellung der Bälle sowie für das Ausfüllen des Spielberichtes. Die Pflicht zur Eingabe ins Internet und die Aufbewahrung des Spielberichtes verbleibt dagegen beim ursprünglichen Gastgeber.

 

Strafgelder
1. Zurückziehen bzw. zusätzliche Anmeldung von Mannschaften  nach dem 15.12. 50,00 €
2. Nichtantreten zu einem Mannschaftsspiel ohne rechtzeitige Absage 50,00 – 250,00 € (s. § 11 der Durchführungsbestimmungen) 
3. Bis zu 30 Minuten verspätetes Antreten zu einem Wettspiel 30,00 € 
4. Verspätete Zusendung der Einladungen in der Hallensaison 10,00 € 
5. Fehler bei der Anmeldung, Abmeldung u. Bestätigung von Mannschaften,  bei den Anträgen von Altersklassenwechseln, Anträgen auf Einstufungen bzw. Eingabe der namentlichen Mannschaftsmeldungen in theLeague 25,00 €
6. Nichteingabe der namentlichen Einzel- und Doppelergebnisse bzw. des geänderten Termins nach einer Verlegung bzw. Unterbrechung in das Wettspielportal theLeague bis spätestens 18.00 Uhr des auf den Spieltag folgenden Werktages  10,00 €
7. Nichteingabe der namentlichen Einzel- und Doppelergebnisse bzw. des geänderten Termins nach einer Verlegung bzw. Unterbrechung in das Wettspielportal theLeague bis spätestens 18.00 Uhr des auf den Spieltag folgenden Tages. 20,00 €
Der Bezirk stellt den Vereinen die Ordnungsgelder in Rechnung und bucht die Beträge im Lastschriftverfahren ab. Bei Stornierung können die Ordnungsgelder verdoppelt werden. Auch können Mannschaften bei Nichtzahlung von Ordnungsgeldern vom Spielbetrieb ausgeschlossen werden.

T

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Topspin
"Anschneiden" des Balls, der durch Hochreißen des Schlägers in eine Vorwärtsdrehung versetzt wird. Je dynamischer der Schlägerkopf von unten nach oben über den Ball gezogen wird, desto mehr Vorwärtsdrall erhält der Ball.

U

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Unforced Error
Vermeidbarer Fehler, auf den der Gegner keinen Einfluss hatte. Unforced Errors werden meist als leichte Fehler bezeichnet, obwohl sie eigentlich das Gegenteil sind, da sie in einer unbedrängten Situation passieren. Meist passieren sie aufgrund einer Konzentrationsschwäche, in der der Spieler den Punkt für sich eigentlich schon als gewonnen abgehakt hat.

 

US Open
Offene Amerikanische Meisterschaften, eines der vier Grand Slam Turniere. Die US Open werden von Ende August bis zum 2. September-Wochenende in New York -Flushing Meadows ausgetragen. Die Geschichte der Meisterschaften der USA begann 1881 in Newport als Rasenturnier. Von 1914 bis 1974 wurde das Turnier nach Forest Hills verlegt, ebenfalls als Rasenturnier. Von 1975 bis 1977 wurde dann in Forest Hills auf Hardcourt gespielt. Im darauffolgenden Jahr zogen die US Open nach Flushing Meadows, einem Vorort von New York, um.

V W

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VDT - Verband deutscher Tennislehrer
Der Verband Deutscher Tennislehrer e.V. (VDT) wurde 1911 in Berlin gegründet. Er hat sich zur Aufgabe gemacht, alle vom DTB und VDT-lizensierten hauptamtlichen Trainer zu vertreten und veranstaltet Lehrgänge, Fortbildungen und Kongresse. Seit Januar 2000 können auch nebenberuflich tätige Übungsleiter Mitglied im VDT werden. Vorausgesetzt, sie haben eine gültige C-Trainerlizenz des DTB/DSB. 

 

Verbände
Der DTB hat bundesweit insgesamt 18 Verbandsgeschäftsstellen. Die 18 Landesverbände sind mit ihren Landesleistungszentren, sowie den Landes- und Bezirksstützpunkten für die Schichtung und Förderung der jungen Tennistalente verantwortlich. Adressen und näherer Informationen unter www.dtb-tennis.de VERBÄNDE

 

Verletzungspause (bei Medenspiele)
Bei Verletzungen haben die Spieler ein Anrecht auf eine einmalige Pause von fünf Minuten, nach der deutschen Wettspielordnung. Danach müssen sie wieder spielbereit sein oder aufgeben.

 

Vibrationsdämpfer
Schwingungsdämpfer für die Schlägerbespannung. Am 7. August 1928 erhielt der Amerikaner Albert Brown Hilton das deutsche Patent für eine Dämpfungshülse an den untersten zwei Quersaiten der Schlägerbesaitung, dem ersten Vibrationsdämpfer. Die patentierte Hülse sollte das "Zittern bei leichten Stößen hindern und bei schweren Stößen dämpfen". Auch sollte das Singen der Saitenunterbunden werden. Im Jahr 1984 erfand René Lacoste den bekanntesten Vibrationsdämpfer, den "Vibrastop". Es ist eine ringförmige Gummitülle, die zwischen die Saiten eingeklemmt wird. In den Jahren danach folgten die Entwicklungen von unterschiedlichsten Vibrationsdämpfern, von Gummibändern über "Kunststoffschlangen" bis hin zu bleigefüllten "Power Buttons". Er wurden auch zwei oder mehr Saiten mit einer Gummischnur umwickelt. Andre Agassi spielt ein solches Racket. Beinahe jeder Hersteller hat sein eigenes System entwickelt. Jedoch müssen alle Dämpfer unterhalb der untersten Quersaite angebracht werden. Mit der Entwicklung von Schlägerrahmen aus Graphit, Carbon und Fiberglas werden die Vibrationsdämpfer immer beliebter, denn die Rahmen aus diesen Materialien neigen dazu, beim Ballkontakt zu klirren. Die Dämpfer fangen Saitenschwingungen von rund 650 Hertz ab, die Rahmenschwingungen dagegen nicht.

 

Volley
Ein aus der Luft vor dem Körper angenommener Ball ("Flugball"), der den Boden noch nicht berührt hat. Es wird zwischen einem hohen Volley oberhalb und einem tiefen Volley unterhalb der Netzkante unterschieden.
Wichtig: 
Der Schläger darf bei der Ausführung eines Flugballes nie hinter dem Körper sein. Man geht dem Ball entgegen und trifft ihn weit vor dem Körper, möglichst mit keiner bzw. einer minimalen Ausholbewegung. Den hohen Volley oberhalb der Netzkante spielt man mit einer leichten Abwärtsbewegung. Die Schlagfläche bleibt kurz nach dem Treffpunkt stehen und zeigt in Richtung des Ziels. Für den tiefen Volley unterhalb der Netzkante geht man weit in die Knie. Die Schlägerspitze zeigt möglichst nach oben und befindet sich weit vor dem Körper. Je tiefer der Spieler den Flugball in Bodennähe trifft, desto mehr Unterschnitt gibt er ihm mit. Es hat wenig Sinn, aus dieser Position einen Punktgewinn erzielen zu wollen. Man setzt statt dessen den tiefen Volley sehr lang in die Ecke und rückt noch weiter ans Netz auf. Ein zweiter Volley oberhalb der Netzkante ist risikoärmer

 

Vorhand
Grundschlag, bei dem die Innenfläche der Hand in Spielrichtung zeigt. Wenige Spieler spielen eine Vorhand mit beiden Händen am Griff. Beim modernen Vorhandschlag ist die Fußstellung leicht offen. Die meisten Spieler benützen für den leichten Topspin den Semi-Western-Griff. Mit dem Blick wird der Ball fixiert. Die Ausholbewegung beginnt früh. Jetzt werden Schulter und Hüfte nach hinten aufgedreht, der Schläger wird mit nach hinten geführt. Der ganze Körper ist gespannt. Fliegt der Ball in der "vorausberechneten" Höhe an, entlädt sich die Körperspannung in einem explosionsartigen Schlag. Der Schlägerkopf wird über den Ball gezogen. Wird eine extrem überrissene Topspin-Vorhand gespielt, geht der Spieler tiefer in die Knie und trifft den Ball etwa auf Höhe seiner Knie.

 

Vorteil
engl. advantage. Der Spieler, der nach dem Einstand (40:40) einen Punkt gewinnt, hat "Vorteil". Zum Spielgewinn benötigt er einen weiteren Punkt.

 

Walter-Rosenthal-Spiele
Zum Gedenken an den verstorbenen Ehrenpräsidenten des Deutschen Tennis Bundes, Walther Rosenthal, werden die Deutschen Mannschaftsmeisterschaften der Seniorinnen seit 1988 "Große Walther-Rosenthal-Spiele" genannt. Bisher wurde dieser Wettbewerb ebenfalls unter dem Titel "Große Schomburgk-Spiele" durchgeführt.

 

Wettspielordnung
Die Mitgliedsversammlung des Deutschen Tennis Bundes hat eine Wettspielordnung beschlossen, die für alle vom DTB veranstalteten Wettspiele gilt. Alle Spieler haben diese Regeln und Bestimmungen zu befolgen. Die DTB-Wettspielbestimmungen können von den Wettspielordnungen der Landestennisverbände abweichen, ebenso von den Vorschriften der ITF. Die aktuellen Regeln und Ordnungen sind auf dieser Homepage unter dem Menüpunkt "DTB / Regeln" zu finden.

 

Wildcard
Der Spieler erhält über den Turnierveranstalter eine Spielerlaubnis für eine Qualifikation zum Turnier oder direkt für das Turnier ohne Teilnahme an der Qualifikation. Für jedes Turnier hat der Veranstalter eine gewisse Anzahl an Wildcards, die er an Spieler seiner Wahl vergibt. Mit Wildcards können auch gute Spieler nach Ablauf des Meldeschlusses noch kurzfristig für das Turnier verpflichtet werden.

 

Wimbledon
"The All England Championships" in London sind eines der vier Grand Slam Turniere. Wimbledon wird in der letzten Juniwoche bis zum 2. Sonntag im Juli gespielt. In den Jahren 1913, 1914 und von 1919 bis 1923 wurden die Titel  der "Weltmeisterschaften auf rasen" vom Internationalen Tennisverband (International Lawn Tennis Federation) an den Britischen Tennisverband (Lawn Tennis Association) vergeben. Dieser Titel wurde später abgeschafft. Bis 1922 nahm der Titelverteidiger an den Meisterschaften nicht teil, sondern traf auf den Gewinner einer Herausforderungsrunde (Challenge Round). Die Herausforderungsrunde wurde 1922 gestrichen und von nun an war der Titelverteidiger von der ersten Runde an im Wettkampf. Eine Änderung der Auslosung trat 1924 ein. Die vollständige Auslosung wie sie bis jetzt angewendet wird, wurde 1927 erstmals durchgeführt. Die Meisterschaften wurden 1968 als "offenes" Turnier erklärt.

 

World Team Cup
Die offizielle Mannschafts-Weltmeisterschaft der ATP-Tour. Im Jahre 1978 wurde der World Team Cup als Nations Cup gegründet. Seitdem findet er im Rochusclub Düsseldorf in der vorletzten Mai-Woche statt. Teilnahmeberechtigt sind acht Nationen, die sich durch die Position ihrer besten zwei Einzelspieler in der Weltrangliste qualifizieren. Der bestplatzierte Spieler einer Nation bestimmt die Mannschaft und den Coach. Der Veranstalter kann einem Team seiner Mannschaft eine Wildcard geben. Gespielt wird in zwei Gruppen zu je vier Mannschaften, jeder gegen jeden. Die Gruppenbesten bestreiten das Endspiel. Bisher konnte Spanien den World Team Cup 4 mal gewinnen, ebenso die USA. Dreimal gewannen ihn Schweden, Deutschland und Australien. Zweimal die CSSR und Argentinien und je einmal Chile, Slowakei, Frankreich, Jugoslawien und die Schweiz.

 

WTA Woman´s Tennis Association
Die WTA ist die Vereinigung der Profi-Spielerinnen. Die WTA organisiert die WTA-Tour, zu der weltweit 62 Turniere gehören. Im September 1970 wurde die WTA aus Protest in Los Angeles gegründet, als die Spielerinnen das niedrige Preisgeld des Veranstalters nicht akzeptieren wollten. Anführerin der "Rebellinnen" war die spätere Präsidentin der WTA, die Amerikanerin Billie Jean King.

X Y Z

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XL
Größenbezeichnung für Bekleidung und Schläger. Neben der bekannten Bekleidungsgröße XL werden auch die verlängerten Tennisschläger mit der englischen Abkürzung für "Extra Long" bezeichnet.

 

Zählweise
Auf Geldeinsätze und Spielwetten im 14. Jahrhundert in Frankreich geht wahrscheinlich die seltsame Zählweise der Punkte "15 - 30 - 40" zurück. So setzte man zum Beispiel ein "gros denier", der wiederum einen Wert von 15 "denier" hatte. in einem Satz, der damals oft aus vier Spielen bestand, wurden also 4 mal 15 "deniers" gesetzt: 15 - 30 - 45 - 60. Im 16. Jahrhundert wurde wahrscheinlich aus lauter Bequemlichkeit "45" durch "40" ersetzt. Wenn nach den aktuellen Regeln beide Spieler die gleiche Punktzahl haben, nennt man das Einstand oder "Deuce". Ein Spiel ist dann erst entschieden, bis ein Spieler zwei Punkte Vorsprung hat. Der Spieler, der zuerst sechs Spiele hat, gewinnt den Satz, unter der Voraussetzung allerdings, dass er auch dabei 2 Spiele Vorsprung hat. Steht es 6:6, entscheidet der Tiebreak.

 

Zauberball
Als Zauberball wird der Schlag des Balles durch die Beine beim Rückwärtslaufen bezeichnet. Wenn der Schlag gelingt, ist das Publikum im Stadion begeistert und der Gegner reichlich verwirrt. Der Zauberball wird von etlichen Spielern bewusst trainiert.